
Cloppenburg ist der Landkreis, in dem ich aufgewachsen bin, und der Ort, für den ich am unmittelbarsten Verantwortung trage. Die Region ist jung, wachsend und wirtschaftlich stark – geprägt von Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und einem lebendigen Mittelstand. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine so hohe Geburtenrate wie hier im Oldenburger Münsterland, und das spürt man: in vollen Schulen, in wachsenden Gemeinden, in einer Region, die sich zutraut, Zukunft zu gestalten.
Wer den Landkreis besucht, sollte sich Zeit nehmen. Das Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum – ist das älteste seiner Art in Deutschland und lässt ländliches Leben vergangener Jahrhunderte lebendig werden. Die Wallfahrtsbasilika St. Marien in Bethen ist ein stiller, beeindruckender Ort mitten in der Region. Wer lieber draußen unterwegs ist, findet an der Thülsfelder Talsperre ein beliebtes Naherholungsgebiet – und wer Muße hat, entdeckt auf der Cloppenburger Geest auch uralte Großsteingräber.
Gleichzeitig stehen wir vor Herausforderungen, die ich täglich erlebe. Busverbindungen, die nicht ausreichen, um wirklich auf das Auto verzichten zu können. Ortskerne, die sich verändern. Eine Landwirtschaft, die zwischen wirtschaftlichem Druck und ökologischer Verantwortung neu aufgestellt werden muss. Und eine Infrastruktur – Straßen, Schienen, digitale Netze –, die mit dem Wachstum der Region Schritt halten muss. Besonders beim Thema Bahn ist noch viel zu tun: Mit einer Bevölkerung von fast 180.000 Menschen und nur zwei Bahnhöfen im Personennahverkehr ist der Landkreis Cloppenburg im niedersächsischen Vergleich deutlich unterversorgt. Die Reaktivierung von Strecken ist für mich daher ein zentrales Anliegen.
Als Landtagsabgeordneter bringe ich diese Themen nach Hannover. Und als Kandidat für das Landratsamt bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 möchte ich Verantwortung noch direkter übernehmen – vor Ort, für die Menschen, die hier leben und arbeiten. Cloppenburg hat viel zu bieten. Mein Anspruch ist es, das auch in Zukunft so zu halten – und dort, wo es nötig ist, besser zu machen.